metamobbing
Samstag, 2. August 2003Jetzt gerade, vor ca. fünf Minuten habe ich in einem IRC-Kanal, der ungenannt bleiben soll, auf einem Server, der ungenannt bleiben soll, ein neues Massenphänomenen ins Leben gerufen, den View-Mob.
Der Glotz-Mob ist eine parasitäre Gegenreaktion auf die Bewegung der Flashmopps und damit auch eine Untergruppe der Smart Mobs aus diesem Buch von dem Kerl, dessen Name ich vergessen habe, der aber bestimmt intelligentes Zeug geschrieben hat.
Weswegen Gegenbewegung?
Die besseren Kreise des Internetzes (unsere) haben schon vor mindestens einem Monat das Phänomenen der Flashmopps durch transatlantische 1:n Kommunikation zur Kenntnis genommen und unsere Reaktion war die angemessene: Nett finden, aber nicht drüber reden und schon garnicht nachahmen.
Warum das?
Flash-Mobs waren eine lokale, auf einen begrenzten Teilnehmerkreis begrenzte Aktion. 1:1-Kommunikation. Die Teilnehmer erfuhren darüber über eine Mailingliste, die Organisation und Gestaltung des Flashmopps unterlag einem einzigen Kerl. Flashmopps waren also prinzipiell nicht demokratisch, sondern elitär veranlagt.
Durch den Sprung nach Europa beginnen sich nun Flashmopps als »Massenbewegung« zu organisieren. Zuerst natürlich noch im zivilen Maßstab. Und wir sind auch die ersten, die zugeben, daß das ganze auf dem Video des Linzer Flashmopps nett aussieht (Die im roten Wolloberteil sieht aus wie eine Studentin, die ich kenne, allerdings nicht aus Linz). Jetzt wird es allerdings fürchterlich. Flash-Mobs werden öffentlich. Man schaue sich nur die Karikatur des Jung-Redakteurs auf dem Linzer Video an. Jeder springt auf den Zug auf, es gibt Weblogs und Trittbrettfahrer mit unnützen Websites erscheinen.
Beweisstück A: »flash-mob rulez«
Beweisstück B: xmob.de (»alles geheim«)
Dazu zwei Zitate:
»Ja, auf dem Video ist so das Publikum, was ich mir vorstelle. Mitte 20, Informatikstudenten, teilweise leicht übergewichtig.«
»zu flashmobs gehen techies mit 400euro-handies und macs. hehe«
Der Witz an Flashmopps war die Nicht-Öffentlichkeit, das elitäre, das private. Die geplante Aktion war nicht-öffentlich, der Ort und die Zeit des Stattfindens war nicht-öffentlich und insofern war selbst die Existenz der Flashmopps nicht-öffentlich. Die Abänderung dieser Prinzipien, die jetzige Existenz von Flashmopps in Demos mit Schauspiel schreibt natürlich nach Abwehrreaktionen von sich elitär empfindenden Menschen wie uns und anderen. Verschiedenes wurde angedacht. Teilweise in den Kommentarmöglichkeiten verschiedener Netztagebücher, teilweise in anderen Medien.
Zwei Zitate dazu:
»Wie war das mit unerlaubter Versammlung? Alle anzeigen.«
»räumpanzer gegen flashmob - 15 verletzte«
Meine Wenigkeit hat nun den View-Mob ersonnen. Die Aufgabe einzelner Personen in einem View-Mob ist es, zynisch, aber unauffällig in der Menge die bemüht unbemüht wirkenden Flashmobber zu beobachten, sich aber selbst nicht den Flash-Mobbern, den View-Mobbern oder gar den Umstehen als View-Mobber zu erkennen geben. Dies bewahrt uns unsere persönliche Freiheit und Privatheit, den Flash-Mobbern ihre Illusionen und den Fernsehredakteuren die Mühe, die View-Mobber ansprechen zu müssen, hat aber den Vorteil, daß sämtliche View-Mobber sich elitär wie nur was empfinden können. Verboten bei View-Mobs sind Möglichkeiten der Aufzeichnung
Da ein View-Mob die Existenz eines Flash-Mobs vorraussetzt, dürfte nun auch klar sein, weswegen diese Gegenbewegung sich als »parasitär« bezeichnet. Wir haben nichts gegen Flash-Mobs; sie haben auf uns nur denselben Haugout von Volzküchen, alternativen Strassenfesten und Demos gegen Studiengebühren, obwohl letztere noch wenigstens einen guten Zweck haben.
Als Testszenario für dieses Konzept wurde der angekündigte Dortmunder Flash-Mob erkoren. Zum einen wegen örtlicher Nähe, zum anderen, weil dieser in der Fußgängerzone, wenn auch nur auf dem Durchmarsch, stattfinden. Da in NRW die Schulferien begonnen haben, dürfte der Westenhellweg proppenvoll sein, dazu kommen noch Flash-Mobber und ihre begleitenden Fernsehredakteure, die in Dortmund erfahrungsgemäß bei jedem kleinen Ereignis auftauchen und sei es nur der letzte Anmeldetag der ZVS. Der ideale Aufenthaltsort für den ambitionierten View-Mobber also (Hier Mao-Zitat einfügen). Allerdings darf das Konzept des View-Mobs natürlich auch auf bestimmt eher stattfindende Flash-Mobs anwendbar sein, es ist frei für jeden. Es dürfte eher die Qual der Wahl bestehen.
Der Glotz-Mob ist eine parasitäre Gegenreaktion auf die Bewegung der Flashmopps und damit auch eine Untergruppe der Smart Mobs aus diesem Buch von dem Kerl, dessen Name ich vergessen habe, der aber bestimmt intelligentes Zeug geschrieben hat.
Weswegen Gegenbewegung?
Die besseren Kreise des Internetzes (unsere) haben schon vor mindestens einem Monat das Phänomenen der Flashmopps durch transatlantische 1:n Kommunikation zur Kenntnis genommen und unsere Reaktion war die angemessene: Nett finden, aber nicht drüber reden und schon garnicht nachahmen.
Warum das?
Flash-Mobs waren eine lokale, auf einen begrenzten Teilnehmerkreis begrenzte Aktion. 1:1-Kommunikation. Die Teilnehmer erfuhren darüber über eine Mailingliste, die Organisation und Gestaltung des Flashmopps unterlag einem einzigen Kerl. Flashmopps waren also prinzipiell nicht demokratisch, sondern elitär veranlagt.
Durch den Sprung nach Europa beginnen sich nun Flashmopps als »Massenbewegung« zu organisieren. Zuerst natürlich noch im zivilen Maßstab. Und wir sind auch die ersten, die zugeben, daß das ganze auf dem Video des Linzer Flashmopps nett aussieht (Die im roten Wolloberteil sieht aus wie eine Studentin, die ich kenne, allerdings nicht aus Linz). Jetzt wird es allerdings fürchterlich. Flash-Mobs werden öffentlich. Man schaue sich nur die Karikatur des Jung-Redakteurs auf dem Linzer Video an. Jeder springt auf den Zug auf, es gibt Weblogs und Trittbrettfahrer mit unnützen Websites erscheinen.
Beweisstück A: »flash-mob rulez«
Beweisstück B: xmob.de (»alles geheim«)
Dazu zwei Zitate:
»Ja, auf dem Video ist so das Publikum, was ich mir vorstelle. Mitte 20, Informatikstudenten, teilweise leicht übergewichtig.«
»zu flashmobs gehen techies mit 400euro-handies und macs. hehe«
Der Witz an Flashmopps war die Nicht-Öffentlichkeit, das elitäre, das private. Die geplante Aktion war nicht-öffentlich, der Ort und die Zeit des Stattfindens war nicht-öffentlich und insofern war selbst die Existenz der Flashmopps nicht-öffentlich. Die Abänderung dieser Prinzipien, die jetzige Existenz von Flashmopps in Demos mit Schauspiel schreibt natürlich nach Abwehrreaktionen von sich elitär empfindenden Menschen wie uns und anderen. Verschiedenes wurde angedacht. Teilweise in den Kommentarmöglichkeiten verschiedener Netztagebücher, teilweise in anderen Medien.
Zwei Zitate dazu:
»Wie war das mit unerlaubter Versammlung? Alle anzeigen.«
»räumpanzer gegen flashmob - 15 verletzte«
Meine Wenigkeit hat nun den View-Mob ersonnen. Die Aufgabe einzelner Personen in einem View-Mob ist es, zynisch, aber unauffällig in der Menge die bemüht unbemüht wirkenden Flashmobber zu beobachten, sich aber selbst nicht den Flash-Mobbern, den View-Mobbern oder gar den Umstehen als View-Mobber zu erkennen geben. Dies bewahrt uns unsere persönliche Freiheit und Privatheit, den Flash-Mobbern ihre Illusionen und den Fernsehredakteuren die Mühe, die View-Mobber ansprechen zu müssen, hat aber den Vorteil, daß sämtliche View-Mobber sich elitär wie nur was empfinden können. Verboten bei View-Mobs sind Möglichkeiten der Aufzeichnung
Da ein View-Mob die Existenz eines Flash-Mobs vorraussetzt, dürfte nun auch klar sein, weswegen diese Gegenbewegung sich als »parasitär« bezeichnet. Wir haben nichts gegen Flash-Mobs; sie haben auf uns nur denselben Haugout von Volzküchen, alternativen Strassenfesten und Demos gegen Studiengebühren, obwohl letztere noch wenigstens einen guten Zweck haben.
Als Testszenario für dieses Konzept wurde der angekündigte Dortmunder Flash-Mob erkoren. Zum einen wegen örtlicher Nähe, zum anderen, weil dieser in der Fußgängerzone, wenn auch nur auf dem Durchmarsch, stattfinden. Da in NRW die Schulferien begonnen haben, dürfte der Westenhellweg proppenvoll sein, dazu kommen noch Flash-Mobber und ihre begleitenden Fernsehredakteure, die in Dortmund erfahrungsgemäß bei jedem kleinen Ereignis auftauchen und sei es nur der letzte Anmeldetag der ZVS. Der ideale Aufenthaltsort für den ambitionierten View-Mobber also (Hier Mao-Zitat einfügen). Allerdings darf das Konzept des View-Mobs natürlich auch auf bestimmt eher stattfindende Flash-Mobs anwendbar sein, es ist frei für jeden. Es dürfte eher die Qual der Wahl bestehen.
blackshirt - am Samstag, 2. August 2003, 01:08 - Rubrik: metamobbing
Freitag, 1. August 2003
Einfach hier bleiben und absabbeln!
Moe - am Freitag, 1. August 2003, 17:10 - Rubrik: metamobbing
das endziel ist erreicht.
rip - am Freitag, 1. August 2003, 01:55 - Rubrik: metamobbing
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Mittwoch, 30. Juli 2003
Tauben mobben gerne und häufig:

Auch viele Fische mobben fast täglich:

Darum: mob on folks!
tbonex

Auch viele Fische mobben fast täglich:

Darum: mob on folks!
tbonex
tbonex - am Mittwoch, 30. Juli 2003, 16:40 - Rubrik: metamobbing
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.sms.at/fun/bestellen/?WCCAJbqwbqwQBu3
oder
http://my.sms.at/barbawum/logopage/
Wenn Dir das Bild-SMS gefällt, dann lade doch noch jemanden zu einem Flashmob ein. ^_~
flashmober - am Mittwoch, 30. Juli 2003, 14:35 - Rubrik: metamobbing
Dienstag, 29. Juli 2003
flashmober - am Dienstag, 29. Juli 2003, 17:37 - Rubrik: metamobbing
Ich habe Ihnen ein neues Icon gebastelt und hoffe, es gefällt. Falls er nicht sichtbar ist, müssen Sie den Cache Ihres Browsers löschen. Eine größere Version gibt es hier.
kris - am Dienstag, 29. Juli 2003, 14:29 - Rubrik: metamobbing
Montag, 28. Juli 2003
i wors ned, i hab ned den hansi da oben links als icon reingesetzt!
er wars!
verdammte terroristen...
er wars!
verdammte terroristen...
rip - am Montag, 28. Juli 2003, 19:46 - Rubrik: metamobbing